Sarah Short – Mein Herz in deiner Welt

Sarah Short – Mein Herz in deiner Welt

rezensiert von Daniela, am 12. Februar 2019
– Rezensionsexemplar –

Titel: Mein Herz in deiner Welt
Reihe: abgeschlossenes Buch
Autor: Sarah Short
Genre: Fantasy
Verlag: Hawkify Digital
Seitenanzahl: 271 Seiten
Erscheinungstermin: 08. Januar 2019
ISBN-10: –
ISBN-13: –
Bild- & Klappentextquelle: Amazon

Maggie, sechsundzwanzig, ist frustriert: Ihr Freund hat sie verlassen und auch im Job kommt sie auf keinen grünen Zweig. Als sie an einem Punkt steht, an dem sie nicht mehr weiterkommt, findet sie bei einem Waldspaziergang ein Amulett, das ihr die Chance gibt, ihr Leben ab einem bestimmten Punkt noch einmal zu leben.
Schnell stellt sich heraus, dass sie nicht nur eine Zeitreisende ist, sondern zwischen unterschiedlich entwickelten Paralleluniversen hin- und herspringt.
Bald ist nicht nur ihr eigenes Leben in Gefahr. Maggie kommen Zweifel, ob es so klug ist, mit dem Schicksal zu spielen …

Eine verhängnisvolle Geschichte …

… über Schicksal, Veränderung, Bestimmung und Liebe. Eine Geschichte, die einen zum Nachdenken anregt.

Hmmm, schwierig schwierig …

Zu Beginn der Geschichte bin ich nicht so richtig in den Lesefluss gekommen, was u.a. daran lag, dass es mir persönlich zu abgehackt war. Die Sätze waren sehr kurz und nicht stimmig im Übergang. Beim weiteren Lesen hat sich das dann etwas verloren und ich konnte die Geschichte besser genießen.

Maggie wünscht sich, dass sie noch einmal etwas in ihrem früheren Handlungen ändern kann, um nicht an der gleichen Stelle im Leben zu landen. Sie hat nicht damit gerechnet, dass es auf einmal einen Weg zur Veränderung gibt. Maggie ist eine junge Frau, die sich aber mit ihren 26 Jahren u.a. in dem Körper ihres 15-jährigen Ichs wiederfindet. Doch wer möchte schon nochmal 15 sein? ICH ICH ICH, denn wenn ich bisher unglücklich wäre und die „große Liebe“ finden würde, dann wäre ich gerne nochmal in einer anderen Welt, um meine Chancen nutzen zu können.

Ach die Liebe …
Alan ist ein junger Amerikaner, der mit seiner Familie in Deutschland lebt und bei einem Ferienjob Maggie ganz schön den Kopf verdreht. Doch in welcher Zeit lebt er und hat dieses Kennenlernen überhaupt eine Chance, wenn Maggie durch die Zeit reist? Ist sie da vielleicht mit Lukas besser dran, den sie in ihrer „echten“ Welt kurz bevor sich alles verändert, kennen lernt?

Die Zuneigung zu Lukas, genauso wie die Freundschaft zu Andy (Alans Cousin) konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mir wurden gerade diese beiden Konstellationen zu oberflächlich und so nebenbei geschrieben.

Insgesamt fand ich diese Zeitreisengeschichte aber gut durchdacht und auch mal etwas anders.

Eine Geschichte, die zum Nachdenken und auch zur Selbstreflexion anregt. Würde man, wenn man könnte etwas in der Vergangenheit ändern? Würde man, wenn die Möglichkeit besteht in das Schicksal eingreifen? Würde man, wenn die Chance besteht, die Welten zu retten, das eigene Wohl hintenanstellen? Diese und noch viel mehr Fragen muss sich Maggie stellen.
Ein gute Idee, die für mich mit etwas mehr Ausarbeitung noch mehr Potenzial gehabt hätte.

* eure Daniela *

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