Melanie Horngacher – Was mir dein Herz erzählt

Melanie Horngacher – Was mir dein Herz erzählt

rezensiert von Daniela, am 07. Februar 2020
– Rezensionsexemplar –

Titel: Was mir dein Herz erzählt
Reihe: abgeschlossenes Buch
Autor: Melanie Horngacher
Genre: Roman
Verlag: Forever
Seitenanzahl: 384 Seiten
Erscheinungstermin: 31. Januar 2020
ISBN-10: 3958185207
ISBN-13: 978-3958185203
Bild- & Klappentextquelle: Amazon

Juliana, genannt Jule, wird der Boden unter den Füßen weggezogen, als sie erfährt, dass ihre geliebte Tante Emmi im Sterben liegt. Emmi, die Jule und ihren Bruder Stefan nach dem frühen Tod der Mutter großgezogen hat. Auch nach dem tödlichen Bergunglück von Stefan hat Emmi Jule wieder aufgefangen. An Emmis Sterbebett trifft Jule auf Marc. Stefans ehemaliger bester Freund und Jules große Jugendliebe. Seit Stefans Tod haben die beiden sich nicht mehr gesehen, als Marc sie von einem auf den anderen Tag verließ. Jule will nur weg, doch Emmi zuliebe bleibt sie. Langsam nähern sie und Marc sich wieder an. Doch dann reißen alte Wunden auf und die Erinnerung an das Glück von damals scheint nicht stark genug zu sein, dass ihre Herzen zusammenfinden.

Hmmm … zuerst war ich mir unsicher, ob ich weiter lesen möchte, das lag nicht an der Geschichte an sich, sondern eher an dem Schreibstil, der mich nicht fließend lesen lassen hat. Doch wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, war das überhaupt kein Problem mehr und das war dann relativ schnell der Fall.

Ein Spannungsbogen war für mich nicht wirklich vorhanden, denn alle „Geheimnisse“ oder „Missverständnisse“ waren für mich nicht überraschend.

Die Protagonistin Juliana fand ich authentisch und ihren inneren Zwiespalt fand ich gut umgesetzt. Durch die Missverständnisse, die sich mit Marc ergeben haben, war es mir leider ab und zu zu sehr ein hin und her. Mit Marc bin ich leider nicht so warm geworden und das, obwohl er sein Herz am rechten Fleck hat und alle um ihn herum glücklich machen möchte. Aber vielleicht war genau das mein Problem, denn er war mir zu selbstzweifelnd und immer wieder zu selbstkritisch.

Diese Geschichte wird aus Julianas und Marc Sicht erzählt. Ich glaube aber, dass dieses Buch nur aus Julianas Sicht besser und spannender erzählt gewesen wäre. Durch Gegenwart und auch Rückblicke in die Jugend der Beteiligten, hätte ich wahrscheinlich mehr Oho Momente gehabt.

Da die Autorin Österreicherin ist, kommen immer mal wieder regionale Begriffe vor, die ich im ersten Moment nicht immer zuordnen konnte. Natürlich ist das nichts schlechtes, hat mich aber das ein oder andere mal im Lesefluss gestört, da ich erst überlegen musste, was die Worte bedeuten.

Eine gute Geschichte, die mich mit etwas mehr Wow-Momenten und ergreifenderen Protagonisten zu 100% hätte begeistern können.

* eure Daniela *

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