Katrin Koppold – Zimtzauber
rezensiert von Daniela, am 23. Dezember 2017
Titel: Zimtzauber
Reihe: abgeschlossenes Buch
Autor: Katrin Koppold
Genre: Roman
Verlag: Books on Demand
Seitenanzahl: 152 Seiten
Erscheinungstermin: 28. November 2016
ISBN-10: 3743103338
ISBN-13: 978-3743103337
Bild- & Klappentextquelle: Amazon
Die Buchhändlerin Elisa ist nicht abergläubisch. Doch seit sie aus Versehen den attraktiven Schornsteinfeger zu Fall gebracht hat, geht in ihrem Leben einiges schief. Nachdem ihr eine Wahrsagerin auf einer vorweihnachtlichen Party eine tiefschwarze Aura bescheinigt und furchtbares Pech prophezeit, wird ihr klar: Sie muss den Mann aufsuchen und ihn um Verzeihung bitten.
Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn der Schornsteinfeger hat sich über Weihnachten in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen und ist überhaupt nicht begeistert, als Elisa auf einmal dort auftaucht und ihn mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis ein Unfall am Heiligen Abend die beiden unerwartet zusammenschweißt …
Eine verschneite Geschichte …
… über Zufälle, Pech, Aberglaube und Hoffnung. Diese Geschichte beschert einem schöne Stunden, wenn es draußen kalt und verschneit ist.
Dieses Buch wartet seit dem letzten Winter darauf, von mir gelesen zu werden. Endlich habe ich es geschafft und bereue es nicht schon im letzten Jahr gelesen zu haben. Es ist eine schöne leichte Geschichte, die mich das ein oder andere mal zum Schmunzeln gebracht hat, denn wie kann Elisa nur so viel Pech haben? Katrin Koppold hat in dieser Story eine sehr bildliche Darstellung der Personen und Orte geschaffen.
Elisa ist eine sehr liebenswerte Person, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Ihre Pechsträhne und ihre Versuche, dass alles wieder in Ordnung zu bringen macht sie gleich noch viel sympathischer. Auch Elisas Spontanität fand ich sehr gelungen beschrieben.
Die Geschichte rund um Elisa und die Mission, ihr Pech loszuwerden, spielt zwar in der Weihnachtszeit, doch ich hätte auch kein Problem es nach Weihnachten zu lesen, da Weihnachten an sich nicht in den Vordergrund steht.
Den einzigen Kritikpunkt den ich habe ist, mir das Ende der Geschichte zu offen gestaltet ist. Ich hätte gerne erfahren wie es in Elisas Leben weiter geht. Das war für mich leider echt der Hammer, dass auf einmal Schluss war und noch so viele Fragen offen sind. Es soll zwar nur ein leichter Kurzroman sein, aber das Ende hätte mit wenigen Worten ein Höhepunkt gefunden.
Eine sehr schöne und leichte winterliche Geschichte, die definitiv Lust auf mehr macht. Während den Stunden des Lesens habe ich leider vergeblich auf Schnee gewartet, denn das hätte zum optimalen Lesevergnügen noch gefehlt ;-).
* eure Daniela *