Dana Müller-Braun – The Run 2

Dana Müller-Braun – The Run 2

rezensiert von Daniela am 29. April 2022

Titel: Die Gaben der Götter
Reihe: The Run
Autor: Dana Müller-Braun
Genre: Fantasy
Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. März 2022
ISBN-10: 3551584591
ISBN-13: 978-3551584595
Bildquelle/Klappentext: Amazon

Schwarz wie der Kampf, Gold wie die Weisheit, Blau wie das Leben und Rot wie der Tod. Diese vier Farben bestimmen die Königreiche der Götter und das Schicksal der Menschen, die darin leben. Einst waren sie in Stärke vereint, doch nun stehen die vier Länder am Rand von Chaos und Krieg. Als eine der vier göttlichen Nachfahren will Sari ihre Welt in ein neues Zeitalter der Blüte führen. Aber alles hat seinen Preis: Sie muss ihr Recht zu herrschen in einem erneuten Run beweisen – und dabei auch gegen den Mann antreten, dem ihr Herz gehört. Der dunkle Schattenbringer Keeran. Um ihre Liebe zu retten, ist Sari bereit, einen Pakt mit ihrem größten Feind einzugehen.

Wo soll ich nur anfangen? Mir fällt es wirklich schwer, bei dieser Geschichte meine Gedanken niederzuschreiben. Ich habe auch diesen Band inhaliert und das obwohl ich nicht zufrieden war. Genauso widersprüchlich wird wahrscheinlich MEINE Meinung werden.

Aber kommen wir mal zum Einstieg, nachdem ich den ersten Band vor gut einem Jahr gelesen habe. Es gab zwar immer wieder Erinnerungen und kleine Rückblicke, aber so ganz greifen konnte ich sie nicht, um in die Handlung zurückzufinden, was essentiell ist, da dieser Teil mit etwas Abstand an den vorherigen anknüpft.

Es war für mich chaotisch, schnell, nicht wirklich greifbar und vieles nicht nachvollziehbar. Die Intrigen und Machenschaften waren einfach zu verwirrend, als dass ich vollends durchblicken konnte. Auch die Geschichte der Vorfahren/Ahnen usw. war für mich nicht immer begreiflich, um das Ausmaß der Geschehnisse zu kombinieren. Hinzu kommt, dass es viele Charaktere gab, die einfach zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, obwohl sie so wichtig für Sari und Keenan sind.

Der Beginn jedes Kapitels startete mit einem Auszug aus den Chroniken der Götter, was für mich meist aber nicht im Zusammenhang mit dem Kommenden war und dadurch für noch mehr Verwirrung gesorgt hat.

Der Schreibstil von Dana Müller-Braun ist wahrscheinlich grundsätzlich so komplex, verwirrend und gleichzeitig doch fesselnd, denn auch im ersten Band war es für mich einfach zu viel auf so wenig Seiten.

Die Story finde ich immer noch mega, aber es war mir einfach viel zu viel Input, was ich nicht in den wenigen Seiten zusammenbringen und verstehen konnte.

Obwohl ich durchgehend einen Knoten im Hirn hatte, habe ich dieses Buch zügig durchgelesen. Woran das lag? Vielleicht weil die Story an sich fesselnd und durchweg spannend war oder vielleicht an den interessanten und vielfältigen Charakteren.

Ich würde jedem diese Reihe empfehlen, um mich eines besseren belehren zu lassen, aber nur mit der Empfehlung beide Bände direkt hintereinander zulesen, um ein besseres Gesamtbild zu bekommen.

Abschließend, um meine Verwirrung komplett zu machen, würde ich einfach sagen: Es war wieder irgendwie zu viel Input und doch zu wenig Informationen.

* eure Daniela *

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