Cecelia Ahern – Postscript: Was ich dir noch sagen möchte

Cecelia Ahern – Postscript: Was ich dir noch sagen möchte

rezensiert von Daniela, am 08. Oktober 2019
– Rezensionsexemplar –

Titel: Postscript: Was ich dir noch sagen möchte
Reihe: abgeschlossenes Buch
Autor: Cecelia Ahern
Genre: Roman
Verlag: Fischer Krüger
Seitenanzahl: 432 Seiten
Erscheinungstermin: 23. Oktober 2019
ISBN-10: 3810530670
ISBN-13: 978-3810530677
Bild- & Klappentextquelle: Amazon

»Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.«
Die überraschende Fortsetzung des Millionen-Bestsellers »P.S. Ich liebe Dich«.

Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.

Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin?

»Postscript« ist ein eigenständiger, tief berührender Roman über die essentiellen Lebensfragen: Wie können wir sinnvoll und glücklich leben, obwohl wir einmal sterben müssen? Was können wir unseren Liebsten mitgeben? Und was bleibt von uns?

Oh man oh man, wie soll ich dieses Buch nur in Worte fassen?

Ich war sehr gespannt auf diesen Folgeband von dem Bestseller „P.S. Ich liebe dich“. Leider bin ich nur bedingt überzeugt. Ich glaube, und das ist meine ganz persönliche Meinung, dass „P.S. Ich liebe dich“ nicht fortgesetzt werden sollte.

Warum? Weil die Geschichte rundum Holly erzählt wurde. Natürlich möchte man am liebsten immer wieder in die Welt von geliebten Protagonisten eintauchen, aber hier war es mir einfach zu viel.

Holly wird mit der Vergangenheit konfrontiert und mir persönlich einfach zu oft. Immer wieder blickt sie zurück und dann doch wieder nach vorne und das stetig im Wechsel. Dadurch wirkt sie auf mich auch nicht authentisch genug. Sie ändert mir einfach viel zu oft ihre Ansichten. Ich hatte oft das Gefühl, mich einfach nur im Kreis zu drehen.

Zwischenzeitlich habe ich echt überlegt das Buch zur Seite zu legen und nicht weiter zu lesen, ABER der Schreibstil der Autorin ist einfach zu packend. Das Thema um Leben und Tod hat mich begeistert.

Wäre es eine eigenständige Geschichte, ohne dass ich immer wieder in die Vergangenheit zurück versetzt worden wäre, dann wäre es für mich ein sehr gutes Buch gewesen.

„»Postscript« ist ein eigenständiger, tief berührender Roman über die essentiellen Lebensfragen: Wie können wir sinnvoll und glücklich leben, obwohl wir einmal sterben müssen? Was können wir unseren Liebsten mitgeben? Und was bleibt von uns?“ (Klappentext)

Dem kann ich leider nur bedingt zustimmen. Tief berührend fand ich diesen Roman leider nicht. Er hatte bewegende Momente, die meiner Meinung nach, noch viel ausbaufähiger gewesen wären.

Rundum die Themen Tod, Leben, Leid, Hoffnung, Trauer, Mut usw., bewegen wir uns hier auf heiklem Terrain, was einen schon zum Nachdenken anregt und mich vor allem wieder grübeln hat lassen.

Ob diese Geschichte sich wirklich eigenständig lesen lässt, kann ich diesmal ganz schlecht beurteilen und daher würde ich mich über Rückmeldungen freuen.

* eure Daniela *

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