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Kategorie: Thriller

Veit Etzold – Blutgott

Veit Etzold – Blutgott

rezensiert von Nicole am 23.05.2020

Titel: Blutgott
Reihe: Clara-Vidalis-Reihe (7)
Autor: Veit Etzold
Genre: Thriller
Verlag: Knaur TB
Seitenanzahl: 464
Erscheinungsdatum: 01.04.2020
ISBN-10: 3426524082
ISBN-13: 978-3426524084
Bildquelle/Klappentext: Amazon

Kindliche Killer-Kommandos versetzen Deutschland in Angst und Schrecken:
der siebte Teil der Thriller-Reihe mit Patho-Psychologin Clara-Vidalis – beste Unterhaltung für alle Fans harter Thriller im US-Stil

Ein Mädchen sitzt allein in einem schäbigen alten Abteil eines IC, der gerade Nordrhein-Westfalen durchfährt. Plötzlich öffnet sich quietschend die Tür: Eine Gruppe Jungen betritt das Abteil. Zielstrebig nähern sie sich den Fenstern und ziehen die Vorhänge zu. Was dann geschieht, jagt den hartgesottenen Ermittlern vom LKA Berlin um Patho-Psychologin Clara Vidalis Schauer über den Rücken …
Und es bleibt nicht bei diesem einen außergewöhnlich brutalen Mord, verübt noch dazu von einer Gruppe Minderjähriger – bald schlagen die kindlichen Killer-Kommandos in ganz Deutschland zu.
Clara Vidalis glaubt nicht an Zufälle. Und sie kann (und will) auch nicht glauben, dass die Teenager auf eigene Faust gehandelt haben. Was sie nicht ahnt: In seiner Welt ist ihr wahrer Gegner ein Gott. Und die Messen, die er von seinen Anhängern fordert, sind blutige »slash mobs«.

Dies ist mein erster Thriller der „Clara-Vidalis-Reihe“ und somit ist „Blutgott“ auch mein erster Fall des LKA 113 in Berlin.

Ich habe trotz dem spannenden Einstieg und der wirklich interessanten Story ziemlich schnell fest gestellt, dass das Buch einfach meinen persönlichen Geschmack nicht trifft.

Bereits nach kurzer Zeit bin ich nämlich schon mit dem Erzählstil des Autors angeeckt. Ich hatte den Eindruck, dass Veit Etzold irgendwie einen Bildungsauftrag zu verfolgen scheint, welchen er unbedingt mit in seine Geschichte packen will.

So gut wie jedes Gespräch des Teams vom LKA 113, das zu irgendeinem wirklich nebensächlichem Thema führt, wird hier aus gedehnt. Dabei wird auf das aufkommende, für mich unwichtige  Thema haargenau eingegangen und es wird erklärt.
Anfangs fand ich das, je nach Thematik, ja noch witzig oder sogar erhellend, es war mir jedoch schon nach wenigen Seiten einfach zu viel und auch unpassend.
Ich wollte nämlich tiefer in den eigentlichen Fall eintauchen, wollte ihn lösen und nicht erfahren warum z.B. Mandeloperationen die gefährlichsten Routine OPs sind oder wie teuer der erste Apple-Mac war.

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Vincent Kliesch – Auris – Die Frequenz des Todes

Vincent Kliesch – Auris – Die Frequenz des Todes

rezensiert von Nicole am 10.05.2020
Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Audible 

Titel: Auris – Die Frequenz des Todes
Reihe: Jula und Hegel (2/?)
Autor: Vincent Kliesch
Genre: Thriller
Verlag: Droemer TB
Seitenanzahl: 352
Erscheinungsdatum: 04.05.2020
ISBN-10: 342630760X
ISBN-13: 978-3426307601
Klappentext: Amazon

 

»Hilfe, mein Baby ist weg! Hier ist nur Blut …« Nach kurzen Kampfgeräuschen bricht der panische Notruf einer Mutter bei der Nummer 112 plötzlich ab. Wenn jemand aus diesem Tonfragment Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort der Frau ziehen kann, dann der forensische Phonetiker Matthias Hegel – den einige nach wie vor für einen Mörder halten.
True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge ist es zwar gelungen, Hegel vom Mordverdacht an seiner Frau zu entlasten, doch dabei ist sie der dunklen Seite des genialen Profilers deutlich zu nahe gekommen.
Als Hegel nun im Fall des entführten Babys erneut auf ihre Recherche-Fähigkeiten zurückgreifen will, weigert Jula sich zunächst. Doch kann sie das Baby und seine Mutter wirklich ihrem Schicksal überlassen? Und was ist mit den Informationen zu ihrem tot geglaubten Bruder Moritz, die Hegel ihr angeblich beschaffen will?

„Auris“ geht mit „Die Frequenz des Todes“ in die 2. Runde.

ENDLICH, kann ich dazu nur sagen, denn auf dieses Buch warte ich ja bereits ein Jahr lang sehnsüchtig.
Zudem war ich ganz aus dem Häuschen, dass die Fortsetzung des genialen Jula und Hegel-Gespanns sogar passend zu meinem Geburtstag veröffentlicht wurde. Leider musste ich dann schlussendlich feststellen, dass es Herr Kliesch tatsächlich schon wieder getan hat …

… Er hat mich auf der letzten Buchseite nicht nur mit einem fiesen Cliffhanger wie bei Band 1 zurückgelassen, sondern er hat die Story wahrhaftig mitten in einem Gespräch beendet! Zum Haareraufen war das!

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Saskia Calden – Die Rachsüchtige

Saskia Calden – Die Rachsüchtige

rezensiert von Nicole am 07.04.2020
-Rezensionsexemplar-

Titel: Die Rachsüchtige
Reihe: abgeschlossenes Buch
Autor: Saskia Calden
Genre: Psychothriller
Verlag: Edition M
Seitenanzahl: 314
Erscheinungsdatum: 14.04.2020
ISBN-10: 2496703961
ISBN-13: 978-2496703962
Bildquelle/Klappentext: Amazon

Sie weiß, wer du bist. Und sie weiß, was du getan hast.

»Warum sind meine Hände blutig? Wem gehört die zerrissene Perlenkette, die ich bei mir habe?«
Acht Jahre später. Kristina jobbt in einem Pub, weit weg von den albtraumhaften Geschehnissen. Doch plötzlich taucht eine Fremde auf, verfolgt sie und macht unheimliche Andeutungen über jene entsetzliche Nacht. Sie versucht sogar, ihr einen Mord an einem Gast anzuhängen. Was weiß diese Frau, das Kristina vergessen hat? Sie muss endlich herausfinden, welche Schuld sie vor acht Jahren auf sich geladen hat – und ahnt nicht, wie tödlich die Spur ist, der sie folgt.

Ich sage es kurz und schmerzlos: Das Buch ist genial! Ein Pageturner von der ersten bis zur letzten Seite!

„Die Rachsüchtige“ ist Saskia Caldens 2. Thriller und ich bin auch hier wieder mehr als begeistert.
Der Klappentext klang jetzt zugegebenermaßen nicht unbedingt spektakulär oder irgendwie „besonders“ in diesem Genre, insofern hatte ich keine riesigen Erwartungen. Das war ein Fehler meinerseits, denn die Story ist in ihrer Umsetzung sowohl spektakulär als auch besonders. Ich hätte es eigentlich erahnen können, denn der 1. Thriller der Autorin hatte mich ja auch mehr als überrascht damals.

Die Autorin führt uns durch kurze, knackige Kapitel, die sogar ohne fiese Cliffhanger und Perspektivenwechsel auskommen und dennoch fliegt man nur so durch die Seiten. Ja, man liest immer schneller, weil man einfach dringend nach Antworten sucht und man hält bis zuletzt den Atem an. Man grübelt und grübelt eigentlich dauerhaft, man will endlich wissen, was da nur los ist in Kristinas Leben oder besser gesagt, was da schreckliches in ihrer Vergangenheit passiert ist.

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Sebastian Fitzek – Das Joshua Profil

Sebastian Fitzek – Das Joshua Profil

rezensiert von Nicole am 27.02.2020

Titel: Das Joshua Profil
Reihe: abgeschlossenes Buch
Autor: Sebastian Fitzek
Genre: Psychothriller
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 432
Erscheinungsdatum: 14.10.16
ISBN-10: 3404175018
ISBN-13: 978-3404175017
Bildquelle/Klappentext: Amazon

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Herr Fitzek hat es wieder getan …

Er hat mich an sein Buch gefesselt und ich habe für ein paar Stunden alles um mich herum vergessen.

Kein Wunder, schließlich musste ich Max Rhode zur Seite stehen, einem wenig erfolgreichen Schriftsteller, dessen Leben von jetzt auf gleich Kopf steht. Wer wäre ich denn, wenn ich ihn nicht unterstützen würde?
Fassungslos habe ich mit ihm gemeinsam 1000 Fragezeichen im Kopf gehabt, konnte einfach nicht verstehen, warum, wieso, weshalb Dinge passieren und so dermaßen aus den Fugen geraten können.
Wer Bücher von Sebastian Fitzek kennt, der weiß, dass es einfach nichts gibt, was bei ihm unmöglich ist. Je abgedrehter und unrealistischer eine Situation auch erscheinen mag, Herr Fitzek packt sie an und löst sie auch am Ende zufriedenstellend auf. So war es auch dieses mal.

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Nadine Teuber – Henkers Mahlzeit

Nadine Teuber – Henkers Mahlzeit

rezensiert von Nicole am 22.03.2020
-Rezensionsexemplar-

Titel: Henkers Mahlzeit
Reihe: abgeschlossenes Buch
Autor: Nadine Teuber
Genre: Thriller
Verlag:
Seitenanzahl: 311
Erscheinungsdatum: März 2020
ISBN-10:
ISBN-13:
Bildquelle/Klappentext: Amazon

Eine Gesellschaft, die in kollektiver Isolation durch Smartphones versinkt.
Eine Stadt voller Egozentriker.
Und mittendrin: Hanna.

Als die Polizei vor ihrer Tür steht, flüchtet sie mit Pierre, denn sie weiß genau, was sie getan hat. Doch wer sind die wortkargen Personen, die mit ihnen reisen? Hanna ist fest entschlossen, es herauszufinden, weiß sie doch, dass nicht jeder die Reise überleben wird …

Wenn du Menschen begegnest, die sich nichts mehr wünschen, als wieder Menschen zu sein, in all ihrer Einfachheit und all den minimalistischen Gedanken, wie Gott sie erschuf …

Wenn Menschen auftauchen, die in kein System oder keine Schublade gepresst werden wollen …

Wenn dir liebende, verzweifelte Mütter begegnen, die zu Kriminellen werden …

Wenn du auf Kinder triffst, die sich selbst vernachlässigt fühlen, die misshandelt werden
und das Gefühl haben, zu stören …

Wenn du auf Menschen stößt, die sich gehen lassen und einfach das Leben ohne nachzudenken an nehmen wie es am bequemsten ist, ohne Rücksichtnahme auf irgendwen, ohne mögliche Folgen zu beachten …

Wenn du Menschen siehst, die schlimme Fehler begehen, weil ihr Lebensziel zu verschwinden droht …

Wenn du bemerkst, dass offensichtliche Gutmenschen und stille Mitläufer aus sich heraus gehen und die Kontrolle verlieren und so richtig durch drehen …

Wenn du auf Moralprediger triffst, die Gott spielen und aus denen Richter und Rächer werden …

Dann bist du wohl in „Henkers Mahlzeit“ gelandet.

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