Alexis Mayne – Alles, nur keine Liebe

Alexis Mayne – Alles, nur keine Liebe

rezensiert von Daniela, am 14. August 2018
– Rezensionsexemplar –

Titel: Alles, nur keine Liebe
Reihe: abgeschlossens Buch
Autor: Alexis Mayne
Genre: Roman
Verlag: –
Seitenanzahl: 310 Seiten
Erscheinungstermin: 23. September 2018
ISBN-10: –
ISBN-13: –
Bild- & Klappentextquelle: Amazon

„In manchen Momenten scheinst du zufrieden – mit dir und der Welt im Reinen – und im nächsten ist es, als wärst du in einer anderen Dimension. Es muss eine schlimme Welt sein, denn dann wirkst du so zart und zerbrechlich.“

Nach ihrer Beziehung mit dem tyrannischen Daniel möchte sich Alexa nur noch mit der Liebe in Romanen befassen. Aber dann schleppt ihre Freundin den verletzten Julien in die gemeinsame Wohnung. Mit seinem Gitarrenspiel geht er Alexa unter die Haut, führt sie mit seiner unbeschwerten Art zurück ins Leben und zeigt ihr, wie schön Liebe ist.

Schon bald wird Alexa zum Spielball von alten Dämonen und neuen Gefühlen.

Eine verstrickte Geschichte …

… über Freundschaft, Selbsterkenntnisse, Vergangenheit und Zukunft. Eine Geschichte, die für so einige Wendungen sorgt.

Alexa muss ihre Vergangenheit bewältigen. Im Laufe der Geschichte erfahren wir, was ihr zugestoßen ist und das hat mich erstmal sprachlos gemacht. Ich weiß, dass sowas leider keine Seltenheit ist und war über diese Authentizität verblüfft. Alexa ist in sich gekehrt und muss sich erst selber wieder lieben lernen. Sie hat tolle Unterstützung durch ihren Onkel und ihre Tante, sowie ihrer Freundin Melissa, mit der sie in einer WG lebt.

Melissa ist eine loyale Freundin, die man sich nur wünschen kann. Ich bin nicht immer mit ihr einer Meinung gewesen, gerade was ihre Handlungen anbelangt, aber keiner ist perfekt ;-).

Zu Julian gibt es erstmal nicht viel zu sagen. Er hat einige Fehler begangen und muss nun mit diesen Konsequenzen leben. Ich weiß nicht warum, aber warm wurde ich mit ihm nicht. Wenn ich darüber nachdenke, kann ich seine Handlungen verstehen, aber das hat ihn für mich leider nicht liebenswert gemacht. Ich mochte ihn ganz gern, aber mehr auch nicht.

Die Geschichte ist aus Alexas Sicht geschrieben und vielleicht wäre es für mich besser gewesen, wenn ich ein paar Einblicke in Julians Gedankenwelt bekommen hätte, denn durch Alexas negative Erlebnisse wurde schon die Stimmung getrübt, was aber auf der anderen Seite, sehr gut zu der Geschichte gepasst hat.

Leider hat mir zwischendurch die Spannung gefehlt, gerade als die Auflösung und somit noch ein wirklicher Hammer kam. Da es mir gerade zur Hälfte etwas langatmig vorkam, hätte ich mir da ein paar „Anreize“ mehr gewünscht.

Jemand der gerne Baileys trinkt, ist mir auf jeden Fall von vorne herein erstmal sympathisch ;-). Alexa bringt eine ordentliche Portion Dramatik mit in die Geschichte, was diese für mich lesenswert gemacht hat. Ein paar kleine Fehler hat diese Story für mich, aber das sei der Autorin verziehen, denn es ist ihr erster Roman.

* eure Daniela *

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