Lyla Payne – Trust my Lips

Lyla Payne – Trust my Lips

rezensiert von Daniela am 05. August 2021

Titel: Trust my Lips
Reihe: Golden Campus (2/3)
Autor: Lyla Payne
Genre: Roman
Verlag: Ravensburger
Seitenanzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. Juni 2021
ISBN-10: 347358603X
ISBN-13: ‎978-3473586035
Bildquelle/Klappentext: Amazon

Fünf Jahre ist es her, dass sich Jos Leben von Grund auf verändert hat. Damals, als ihr Vater schwer erkrankte, ihre Mutter sich aus dem Staub machte und ihre Freunde sie einfach fallen ließen. An der Golden Isles Academy hält nur noch May zu ihr. Umso entsetzter ist Jo, als sie einem dieser ehemaligen „Freunde“ Nachhilfe geben soll: ausgerechnet Noah, einem der berüchtigten James-Zwillinge. Und das, obwohl sie neben dem Büffeln für ihren Abschluss, dem Job im Café und der Pflege ihres Vaters eigentlich keine Zeit übrig hat. Doch Noah bietet Jo einen Deal an, dem weder ihr Kopf noch ihr Herz widerstehen kann.

Es war sehr schön mitzuerleben, wie zwei Menschen mit unterschiedlichen Schicksalsschlägen umgehen. Schon im ersten Band der Reihe haben wir Jo und Noah kennengelernt. Beide gehen zwar mit ihrem Verlust und ihrem Alltag unterschiedlich um, vergessen dabei aber, dass sie Gefühle zulassen müssen, um weiter voran zu kommen.

Es war für mich sehr interessant Noah besser kennenzulernen, da ich ihn im ersten Teil nicht wirklich einschätzen konnte und auch nicht sonderlich mochte. Nun kann ich vieles viel besser nachvollziehen und auch, was Jo zu ihrem „Einsiedlerleben“ bewogen hat.

Ich fand es toll, wie die Autorin die Niedergeschlagenheit, Hoffnung und auch Liebe beschrieben hat. Besonders die Liebe der Freunde, Familie und die, die einem nicht bewusst ist, wurden toll dargestellt.

Auch in diesem Teil bin ich wieder durch die Seiten geflogen, denn es war spannend und prickelnd zugleich, obwohl mir ein kleiner Höhepunkt der emotionalen Zerrissenheit gefehlt hat und das große Knistern der Verbundenheit.

Ich muss gestehen, dass mir die Clique, rund um Felix und Noah, immer noch nicht sympathisch ist. Ich bin kein deut weiter mit den Geheimnissen und bezweifle leider, dass sich das im nächsten abschließenden Band ändern wird. Ich werde natürlich trotzdem den letzten Teil lesen, alleine schon, um mich eventuell eines Besseren belehren zu lassen.

* eure Daniela *

Jennifer L. Armentrout – Wicked

Jennifer L. Armentrout – Wicked

rezensiert von Daniela am 01. August 2021

Titel: Wicked
Reihe: Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
Autor: Jennifer L. Armentrout
Genre: Fantasy
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. September 2018
ISBN-10: 3453319761
ISBN-13: ‎978-3453319769
Bildquelle/Klappentext: Amazon

Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann …

Ich konnte mich zuerst nicht richtig entscheiden, ob ich diese Reihe lesen möchte. Und was soll ich nun sagen? Diese Reihe hat mich in ihren Bann gezogen.

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Leigh Bardugo – Goldene Flammen

Leigh Bardugo – Goldene Flammen

rezensiert von Nicole am 21.07.2021

Titel: Goldene Flammen
Reihe: Legenden der Grisha 1/3
Autor: Leigh Bardugo
Genre: High Fantasy
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 352
Erscheinungsdatum: 02.02.2020 (Carlsen bereits 2012)
ISBN-10: 3426524449
ISBN-13: 978-3426524442
Bildquelle/Klappentext: Amazon


Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.

Normalerweise lese ich immer zuerst ein Buch, ehe ich die Verfilmung dazu sehe, niemals andersherum, doch hier machte ich eine Ausnahme.
Die erste Staffel der 8 teiligen Serie „Shadow and Bone“ kam nämlich irgendwie zufällig zu mir und hat mich sofort mitgerissen.
Ich musste im Anschluss unbedingt wissen, wie es weiter geht im Grisha – Kosmos und begann also die „Grishaverse-Trilogie“ zu lesen.

Begeisterung pur kann ich nur sagen!

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Sebastian Fitzek – Der erste letzte Tag

Sebastian Fitzek – Der erste letzte Tag

rezensiert von Nicole am 30. Juni 2020

Titel: Der erste letzte Tag
Reihe: abgeschlossenes Buch
Autor: Sebastian Fitzek
Genre: Roman (kein Thriller)
Verlag: Droemer
Seitenanzahl: 272
Erscheinungsdatum: 28.04.2021
ISBN-10: 3426283867
ISBN-13: 978-3426283868
Bildquelle/Klappentext: Amazon


Ein ungleiches Paar.
Eine schicksalhafte Mitfahrgelegenheit.
Ein Selbstversuch der besonderen Art.
WAS GESCHIEHT, WENN ZWEI MENSCHEN EINEN TAG VERBRINGEN, ALS WÄRE ES IHR LETZTER?
Ein Roadtrip voller Komik, Dramatik und unvorhersehbarer Abzweigungen von Deutschlands Bestsellerautor Nr. 1 Sebastian Fitzek – mit zwei skurrilen, ans Herz gehenden Hauptfiguren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben!

Ich habe das Buch sehr skeptisch gestartet, denn ich lese „normale“ Gegenwartsliteratur, wo nicht mindestens ein Mörder, Psychopath oder sagenumwobener Fantasyheld vorkommt, eigentlich nicht.
Ja, ich gestehe, ich wäre fast in meine eigene, mir selbst gesetzte Klischee Falle getappt und hätte mich damit selbst um ein grandioses Buch gebracht.

Zum Glück lässt mein persönlicher Monk es aber nicht zu, dass ich einen Fitzek auslasse. Also startete ich „Der erste letzte Tag“. Allerdings ohne große Erwartungen zu haben.

Und was soll ich sagen, ich wurde ganz klar überrascht! Positiv überrascht.

Mit einem Dauergrinsen auf dem Gesicht, habe ich Livius und Lea dann auf ihrem Road Trip begleitet, konnte hin und wieder sogar ein lautes Auflachen nicht unterdrücken, genauso wie die Tränen die irgendwann einfach nur noch flossen.
Ob aus Freude oder Trauer? Tja, das müsst ihr selbst herausfinden.
Ich habe die beiden und ihre gemeinsame Geschichte wirklich durchweg geliebt, gefühlt und gelebt.

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Sabine Schulter – Federn über London

Sabine Schulter – Federn über London

rezensiert von Nicole am 30. Juni 2021

Titel: Erwachen
Reihe: Federn über London (1 / 4)
Autor: Sabine Schulter
Genre: Urban Fantasy
Verlag: BoD
Seitenanzahl: 332
Erscheinungsdatum: 05.11.2020
ISBN-10: 3752606576
ISBN-13: 978-3752606577
Bildquelle/Klappentext: Amazon


Als Clear erwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Weder weiß sie, wer sie ist, noch warum sie in einer Wanne voller blauem Wasser liegt. Als ihr eröffnet wird, dass sie gestorben ist und von nun an als Todesengel in London Seelen sammeln soll, glaubt sie an einen üblen Scherz.
Doch die schwarzen Schwingen auf ihrem Rücken überzeugen sie von der Wahrheit.
Zusammen mit ihrem Teamleiter Ease und den anderen Todesengeln sorgt sie von nun an dafür, dass die Seelen der Verstorbenen zurück in den Lebensstrom gelangen. Allerdings wartet in der Welt der Übersinnlichen noch viel mehr auf Clear und auch Londons Unterwelt mit all ihren magischen Wesen ist in Aufruhr. Denn das dunkle Nichts hat sich gerade jetzt vorgenommen, die Millionenmetropole ins Chaos zu stürzen.

-Abbruchrezension-

Wenn man mich bitten würde, das Buch mit einem Wort zu beschreiben, dann würde mir spontan „nett“ einfallen.
Leider ging es nicht darüber hinaus und ich habe es nach der Hälfte abgebrochen.

Thematisch ist es toll, das vorweg.
Ich glaube mein Hauptproblem war der Schreibstil, mit dem ich einfach nicht warm geworden bin.

Grundsätzlich liest es sich flüssig, nachvollziehbar und verständlich, allerdings auch sehr gewöhnungsbedürftig.
Man erlebt alles irgendwie auf Distanz, was den vielen langen und sehr ausschmückenden Sätzen geschuldet ist und zudem gibt es noch gelegentliche, unnötige Wortwiederholungen in den Beschreibungen von bekannten Personen.

Diese haben mich leider oft eher aus der Geschichte raus gerissen, als tiefer hinein zu manövrieren.

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